SPAR Steiermark sucht 100 Lehrlinge

„Mehr Möglichkeiten. Mit Sicherheit.“ Als Familienunternehmen und mitteleuropäischer Handelskonzern hält SPAR einerseits familiäre Werte hoch und steht andererseits für Erfolg und Sicherheit. Für Jugendliche, die vor dem Berufseinstieg stehen, bietet das sichere Umfeld des Lebensmittelhandels beste Bedingungen für eine erfolgreiche Karriere. Bewerbungen für den Ausbildungsstart sind über die SPAR-Jobbörse spar.at/karriere/jobboerse ab sofort möglich.

Seit mehr als 70 Jahren setzt SPAR auf Expansion und Modernisierung der Märkte, ist in allen Geschäftsbereichen erfolgreich und bietet so ein krisen- und zukunftssicheres Arbeitsumfeld.

Wir bieten sichere Jobs, Aufstiegsmöglichkeiten und fördern alle, die hochhinaus wollen. Mein Appell: Überzeugen Sie sich von den vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die SPAR bietet. Es lohnt sich genauer auf den Lebensmittelhandel als krisenfesten Arbeitgeber hinzusehen! Die Lehre bei SPAR ist abwechslungsreich und voller Chancen.“

SPAR-Geschäftsführer Christoph Holzer

Über 6.700 Euro Prämien und Benefits für SPAR-Lehrlinge
Zu den Sozialleistungen, die allen SPAR-Mitarbeitenden zugutekommen, gehören z. B. der Treuebonus für Mitarbeitende (5 % auf den Jahreseinkauf), Vergünstigungen bei Versicherungen oder Sofortrabatte bei Hervis. Lehrlinge können sich außerdem in der Lehrzeit Prämien im Wert von über 6.700 Euro dazuverdienen – das sind mit die höchsten Lehrlingsprämien im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel.

Lebensmittelhandel als Karriereschmiede
Die Karrierechancen bei SPAR sind vielfältig. Die Position der Marktleitung ist nach der Lehre und nach einigen Jahren Berufserfahrung ein erreichbares Ziel. Die Möglichkeiten reichen hier bis hin zur Selbständigkeit: Als selbstständige Kauffrau oder als selbstständiger Kaufmann ist man sein eigener Chef, und leitet ein Team von ca. 20 bis 60 Personen. Doch die Jobmöglichkeiten im SPAR-Konzern reichen sogar über die Landesgrenzen Österreichs hinaus: Auch in den SPAR-Ländern wartet berufliches wie auch persönliches Entwicklungspotenzial.

Zusatzausbildungen während der Lehrzeit
SPAR bietet allen Lehrlingen in der Steiermark auch Zusatzausbildungen, wie den bzw. die Regionalitätsmanager:in. Neben Impulsvorträgen und Workshops lernen die Lehrlinge, wie die steirischen Produkte am bestem im SPAR-Supermarkt platziert werden. Auch der Besuch steirischer Lieferanten steht am Programm, wie der Obsthof Neumeister oder Meisterbrenner Alois Gölles. Besonders hohe Praxisrelevanz hat das gemeinsame Zubereiten und Kochen von regionalen Speisen. Auch das Thema Finanzbildung steht als Zusatzausbildung am Lehrplan. In den SPAR-Akademie-Klassen der Landesberufsschule Bad Radkersburg erhalten die Lehrlinge in allen drei Lehrjahren eine Zusatz-Ausbildung für praxisnahes Finanz-Know-how.
„Mit den Zusatzmodulen, Regionalitätsmanager:in und der Finanzbildung‘ möchten wir unseren Lehrlingen einen noch größeren Mehrwert und ein noch breiteres Wissen während der Lehrzeit vermitteln“, sagt SPAR Steiermark Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer.

Bewerbungen für den Lehrstart ab sofort möglich
Wer Teil der SPAR-Familie werden möchte, sich für Lebensmittel interessiert, Freude am Kontakt mit Menschen hat und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügt, für den ist eine Lehrlingsausbildung bei SPAR genau das Richtige. Bewerbungen sind jederzeit online über die SPAR-Jobbörse auf www.spar.at/lehre möglich.

Kennenlernen und Schnuppern
Um den Beruf im Einzelhandel kennenzulernen und um zu sehen, ob er den Vorstellungen entspricht, kann in den SPAR-Märkten ein Schnuppertag zur Berufsorientierung vereinbart werden. Alle Infos dazu auf

www.spar.at/karriere/lehre/kennenlernen-schnuppern

SPAR als Arbeitgeber: Jobs mit Sicherheit und Jobs mit Zukunft
Bei SPAR stehen die Menschen im Mittelpunkt: Die Kundinnen und Kunden sowie die rund 90.000 Menschen, die in der SPAR Österreich-Gruppe tätig sind. Allein in Österreich beschäftigt SPAR rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist SPAR der größte private österreichische Arbeitgeber und mit mehr als 2.500 Lehrlingen in Österreich zudem der größte Lehrlingsausbilder des Landes. Bei österreichweit über 1.500 Standorten finden Lehrlinge immer einen Arbeitsplatz in ihrer Wohnnähe.


Weitere Informationen auf

www.spar.at/karriere

www.spar.at/lehre

(c) Johannes Brunnbauer

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  • SPAR Steiermark sucht 100 Lehrlinge

    „Mehr Möglichkeiten. Mit Sicherheit.“ Als Familienunternehmen und mitteleuropäischer Handelskonzern hält SPAR einerseits familiäre Werte hoch und steht andererseits für Erfolg und Sicherheit. Für Jugendliche, die vor dem Berufseinstieg stehen, bietet das sichere Umfeld des Lebensmittelhandels beste Bedingungen für eine erfolgreiche Karriere. Bewerbungen für den Ausbildungsstart sind über die SPAR-Jobbörse spar.at/karriere/jobboerse ab sofort möglich.

    Seit mehr als 70 Jahren setzt SPAR auf Expansion und Modernisierung der Märkte, ist in allen Geschäftsbereichen erfolgreich und bietet so ein krisen- und zukunftssicheres Arbeitsumfeld.

    Wir bieten sichere Jobs, Aufstiegsmöglichkeiten und fördern alle, die hochhinaus wollen. Mein Appell: Überzeugen Sie sich von den vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die SPAR bietet. Es lohnt sich genauer auf den Lebensmittelhandel als krisenfesten Arbeitgeber hinzusehen! Die Lehre bei SPAR ist abwechslungsreich und voller Chancen.“

    SPAR-Geschäftsführer Christoph Holzer

    Über 6.700 Euro Prämien und Benefits für SPAR-Lehrlinge
    Zu den Sozialleistungen, die allen SPAR-Mitarbeitenden zugutekommen, gehören z. B. der Treuebonus für Mitarbeitende (5 % auf den Jahreseinkauf), Vergünstigungen bei Versicherungen oder Sofortrabatte bei Hervis. Lehrlinge können sich außerdem in der Lehrzeit Prämien im Wert von über 6.700 Euro dazuverdienen – das sind mit die höchsten Lehrlingsprämien im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel.

    Lebensmittelhandel als Karriereschmiede
    Die Karrierechancen bei SPAR sind vielfältig. Die Position der Marktleitung ist nach der Lehre und nach einigen Jahren Berufserfahrung ein erreichbares Ziel. Die Möglichkeiten reichen hier bis hin zur Selbständigkeit: Als selbstständige Kauffrau oder als selbstständiger Kaufmann ist man sein eigener Chef, und leitet ein Team von ca. 20 bis 60 Personen. Doch die Jobmöglichkeiten im SPAR-Konzern reichen sogar über die Landesgrenzen Österreichs hinaus: Auch in den SPAR-Ländern wartet berufliches wie auch persönliches Entwicklungspotenzial.

    Zusatzausbildungen während der Lehrzeit
    SPAR bietet allen Lehrlingen in der Steiermark auch Zusatzausbildungen, wie den bzw. die Regionalitätsmanager:in. Neben Impulsvorträgen und Workshops lernen die Lehrlinge, wie die steirischen Produkte am bestem im SPAR-Supermarkt platziert werden. Auch der Besuch steirischer Lieferanten steht am Programm, wie der Obsthof Neumeister oder Meisterbrenner Alois Gölles. Besonders hohe Praxisrelevanz hat das gemeinsame Zubereiten und Kochen von regionalen Speisen. Auch das Thema Finanzbildung steht als Zusatzausbildung am Lehrplan. In den SPAR-Akademie-Klassen der Landesberufsschule Bad Radkersburg erhalten die Lehrlinge in allen drei Lehrjahren eine Zusatz-Ausbildung für praxisnahes Finanz-Know-how.
    „Mit den Zusatzmodulen, Regionalitätsmanager:in und der Finanzbildung‘ möchten wir unseren Lehrlingen einen noch größeren Mehrwert und ein noch breiteres Wissen während der Lehrzeit vermitteln“, sagt SPAR Steiermark Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer.

    Bewerbungen für den Lehrstart ab sofort möglich
    Wer Teil der SPAR-Familie werden möchte, sich für Lebensmittel interessiert, Freude am Kontakt mit Menschen hat und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügt, für den ist eine Lehrlingsausbildung bei SPAR genau das Richtige. Bewerbungen sind jederzeit online über die SPAR-Jobbörse auf www.spar.at/lehre möglich.

    Kennenlernen und Schnuppern
    Um den Beruf im Einzelhandel kennenzulernen und um zu sehen, ob er den Vorstellungen entspricht, kann in den SPAR-Märkten ein Schnuppertag zur Berufsorientierung vereinbart werden. Alle Infos dazu auf

    www.spar.at/karriere/lehre/kennenlernen-schnuppern

    SPAR als Arbeitgeber: Jobs mit Sicherheit und Jobs mit Zukunft
    Bei SPAR stehen die Menschen im Mittelpunkt: Die Kundinnen und Kunden sowie die rund 90.000 Menschen, die in der SPAR Österreich-Gruppe tätig sind. Allein in Österreich beschäftigt SPAR rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist SPAR der größte private österreichische Arbeitgeber und mit mehr als 2.500 Lehrlingen in Österreich zudem der größte Lehrlingsausbilder des Landes. Bei österreichweit über 1.500 Standorten finden Lehrlinge immer einen Arbeitsplatz in ihrer Wohnnähe.


    Weitere Informationen auf

    www.spar.at/karriere

    www.spar.at/lehre

    (c) Johannes Brunnbauer

  • Lehre macht Persönlichkeit

    Lehre macht Persönlichkeit

    Dass die Lehre ein gutes Fundament ist, zeigen diese Menschen-Porträts. Vom „Tatort“-Ermittler bis zum Erzbischof stehen nach einer Lehre alle Wege offen, früher wie heute.

    Bevor die deutsche Sängerin KERSTIN OTT mit ihrem Lied „Die immer lacht“ Karriere machte, arbeitete sie als Malerin und Lackiererin, und zwar bis zu ihrem musikalischen Durchbruch im Jahr 2016. Über ihren Lehrberuf hat sie in einem Fernsehinterview einmal gesagt: „Ich habe gelernt, meine Arbeit vernünftig zu machen. Das hilft mir auch in meinem heutigen Job.“ Handwerkliche Tätigkeiten erledigt sie bei sich zu Hause bis heute am liebsten selbst, und sollte es mit ihrer musikalischen Karriere nicht mehr so gut laufen, kann sie sich sehr wohl vorstellen, in ihren alten Job zurückzukehren.

    Für DIETER FERSCHINGER, Promifriseur aus Graz, bietet die Lehre so vieles, etwa tolle Aufstiegsmöglichkeiten, die nach den Jahren automatisch kommen. „Dadurch steigert sich auch das Gehalt, oft schneller als nach einem Studium!“ Was er Lehrlingen, die für sich den richtigen Job gefunden haben, mit auf den Weg geben möchte: „Fragt eure Ausbildner viel über den Beruf und generell über die Arbeitswelt. Eignet euch Disziplin an und bringt zu Ende, was ihr einmal begonnen habt. Habt keine Furcht vor euren Chefs, seht sie nicht als Gegner, sondern als jemanden, der Karriere gemacht hat. Merkt euch ihre Entscheidungen oder warum sie etwas tun, das könnte auch für euer späteres Berufsleben ein wichtiger Leitfaden sein, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Er ist aus dem deutschen Fernsehen nicht wegzudenken, und er hat stets Haare und Bart schön: KLAAS HEUFER-UMLAUFS erste berufliche Station war eine Friseurlehre. Im Anschluss daran arbeitete er als Maskenbildner, 2005 kam der Sprung ins Fernsehen, genau genommen zum Musiksender Viva. Ein Lehrer soll ihm zu Schulzeiten bereits gesagt haben, dass er bestimmt bei Sat1 lande, wenn er so weitermache. Er sollte Recht behalten.

    Während seine Sportkollegen meist vom Skigymnasium in die ÖSV-Kader wechselten, arbeitete sich HERMANN MAIER sportlich mit eigener Kraft und eigenem Willen nach oben. Seine Ausbildung in der Ski-Handelsschule Schladming brach er nach einem schweren Arbeitsunfall seines Vaters ab und begann eine Maurerlehre. Vor einigen Jahren unterstützte er die Plattform „Ausbildung statt Abschiebung“ des damals grünen, oberösterreichischen Landesrates Rudolf Anschober. Er begründete das damit, dass er aus seiner eigenen Zeit als Maurer wisse, wie wichtig es vor allem für junge Menschen sei, eine geeignete Ausbildung und Aufgabe zu finden. Allein das bilde die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration.

    In seiner Tatort-Rolle als Professor Karl-Friedrich Boerne spielt er den spießigen Bildungs- bürger schlechthin. Bevor er auf die Bühnen und ins Fernsehen kam, hat JAN JOSEF LIEFERS, einer der bekanntesten deutschen Schauspieler seinen Berufsweg mit einer Lehre begonnen. Zwar wurde er in eine Theaterfamilie hineingeboren (sein Halbbruder Martin Brambach ist der Tatort-Kommissar Peter Michael Schnabel aus Dresden) und obwohl er selbst in diese Branche wollte, absolvierte er nach seinem Schulabschluss zunächst eine Tischlerlehre am Dresdner Staatstheater.

    Jan-Josef Liefers, german actor, presenting his autobiography at the Frankfurt Bookfair / Buchmesse Frankfurt 2009 in Frankfurt am Main, Germany

    EVELINE WILD ist Österreichs bekannteste Patissière. Sie hat in Tirol den Beruf Konditorin gelernt und hatte Glück mit ihrem Lehrbetrieb: Dort wurden keine Fertigprodukte verwendet, sondern alles nach alten Rezepten mit guten und natürlichen Zutaten hergestellt. Qualität bei den Zutaten und Lebensmitteln ist ihr heute noch überaus wichtig. Über ihren Lehrberuf, den sie „auf jeden Fall“ nochmal ergreifen würde, sagt sie: „Routine zu lernen ist enorm wichtig. Je öfter man etwas macht, umso weniger muss man darüber nachdenken, desto mehr kann der Kopf auf Reisen gehen, sprich kreativ werden.“ Jungen Menschen auf Jobsuche rät sie: „Augen auf bei der Wahl des Lehrplatzes und raus aus der Komfortzone!“ Was sie damit meint? Vielleicht ist ja der Lehrplatz, der gut passen würde, weiter entfernt von zu Hause. Und vielleicht ist es nicht ganz einfach, in jungen Jahren von daheim auszuziehen. Aber eine tolle Lehrstelle, wo die Chemie zwischen Lehrling und Ausbildnern stimmt und dadurch der Lernerfolg größer wird, ist ein Grundstock, auf dem man aufbauen kann, sagt sie.

    Auch in der Welt der Geistlichen gibt es gelernte Handwerker, der Erzbischof von Salzburg, FRANZ LACKNER, ist einer davon. Der gebürtige Oststeirer absolvierte zunächst eine Lehre als Elektriker. Beim Bau der UNO-City in Wien arbeitete er als Staplerfahrer und Betonierer. Als er mit der UNO in Zypern stationiert war, begann er, sich intensiv mit dem Glauben und der Bibel auseinanderzusetzen. Er entschied, Priester zu werden und trat 1984 in den Franziskanerorden ein.

  • MUTTER IM TALK

    MUTTER IM TALK

    Traum-Ausbildung statt langweiligem Schultrott

    Katharina Heger hat selbst ein Studium absolviert – und ist glücklich, dass ihre beiden Kinder an ihren Lehrstellen so sehr aufblühen.

    WIE EIN SPRUNG ins kalte Wasser – so be- schreibt Katharina Heger ihre erste Joberfahrung. Die ehrgeizige Steirerin hatte internationale Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck und – dank Stipendium – in Birmingham an der Aston Business School studiert. „Aber als ich nach meiner Einstellung gleich einen Marketingplan erstellen sollte, war ich verloren“, lacht sie. Umso mehr schätzt sie die Praxiserfahrung, die ihre beiden Kinder Felix (18) und Amelie (16) an ihren Lehrstellen bei KNAPP sammeln. „Amelie macht als Industriekauffrau ja quasi die analoge Lehre zu meinem Studium, da habe ich die beste Vergleichsmöglichkeit. Sie durchläuft alle Stationen der Wertschöpfungskette in der Firma und bekommt so überall einen richtig guten Einblick. Das ist unbezahlbar.“ Auch Felix ist an seiner Lehrstelle als Applikationsentwickler überglücklich – genau diese Ausbildung wollte er machen, mittlerweile nutzt er die Möglichkeit, eine Lehre mit Matura zu absolvieren.

    Ganz so glatt lief der Übergang von der Schule in die Lehre jedoch nicht. „Felix war immer ein guter Schüler, war zuletzt in der HTL Kaindorf, aber durch das Distance Learning während der Pandemie hat er Freude am Lernen verloren“, erinnert sich seine Mama. Amelie besuchte die BAfEP für Elementarpädagogik in Mureck und eröffnete den Eltern nach ihrem Praktikum im Kindergarten: „Ich sehe mich nicht in diesem Berufsbild. Ich möchte meine Fähigkeiten erweitern und viel mehr in wirtschaftliche Themen eintauchen.“ Trotz eines Top-Zeugnisses mit fast lauter Einsen sah sie einfach keinen Sinn mehr in dieser Ausbildung.

    Qual der Wahl

    „Dann haben wir begonnen, Alternativen zu suchen – und unglaublich viele neue, tolle Berufsbilder entdeckt. Vor allem im technischen Bereich hat sich so viel getan“, so Heger. Felix‘ Traumberuf, der Applikationsentwickler, wird als Lehrstelle in der Steiermark nur von wenigen Firmen angeboten. „Als er nach den ersten Schnuppertagen bei KNAPP strahlend nach Hause gekommen ist, hab ich gewusst: Jetzt haben wir das Richtige gefunden. Denn eines hat mir als Mutter schon Angst gemacht: Er hatte in der Schule seinen Antrieb verloren, und das bin ich von meinem Sohn gar nicht gewöhnt.“ Mittlerweile ist Felix im zweiten Lehrjahr, die ersten Prüfungen hat er mit sehr gutem Erfolg absolviert. Dafür gab es einen zusätzlichen Urlaubstag und eine Frühstückseinladung zu Martin Auer. „Es ist schön, dass Leistung in der Firma honoriert wird“, findet Heger. Kaum hatte Felix den L17, bekam er einen Kleinbus zur Verfügung gestellt und darf täglich seine Kollegen zur Arbeit chauffieren. „Das hat mich ganz besonders berührt: Dass andere Menschen meinem Sohn so viel Vertrauen schenken.“

    Vertrauen und Wertschätzung

    Dass auch Amelie ihre Ausbildung bei KNAPP machen würde, war so nicht geplant. Sie hat in diversen Betrieben geschnuppert. „So richtig gefunkt hat es bei ihr aber erst, als sie von der KNAPP heimgekommen ist“, schmunzelt die Mama. Sie hat ihre Lehre im September 2023 gestartet und fühlt sich dabei sehr wohl. Das liegt nicht nur an der großen Wertschätzung, die Lehrlingen hier entgegengebracht wird – schon während des Onboarding-Prozesses präsentieren die jungen Menschen ihre Arbeiten vor Führungskräften – und an den vielen Vorteilen, die eine so große Firma bietet, wie zum Beispiel Entwicklungsmöglichkeiten, Sport- und Freizeitangebote und gemeinsame Unternehmungen. Vor allem der Zusammenhalt in der buntgemischten Lehrlingscommunity gefällt Amelie und Felix. Und das begeistert auch Mutter Katharina: „Der ganzheitliche Ansatz, also Stärkung von Körper und Psyche und die Unterstützung durch Coaches, sowie die vielen Themen, die während der Lehre behandelt werden – das ist schon etwas Besonderes.“

    Ihr Rat an Eltern, deren Kinder an dem Scheideweg von Schule und Ausbildung stehen: „Man sollte in Möglichkeiten denken, keine Tabus zulassen. Heutzutage muss nicht mehr jeder studieren, es gibt eine Fülle von spannenden und zukunftsträchtigen Ausbildungsmöglichkeiten. Und möglichst viel ausprobieren, schnuppern und so einen Eindruck von dem Job und dem Betrieb bekommen – dann gemeinsam reflektieren. Wichtig ist, dass man etwas findet, wo die Leidenschaft des Jugendlichen abgeholt wird, dann macht die Lehre auch Spaß. Und natürlich muss auch das System passen – nicht jeder junge Mensch passt in jede Firma.“